Welche Risiken können abgesichert werden?
Hausratversicherung
Eine Hausratversicherung kann vor zwei unterschiedlichen Gruppen von finanziellen Belastungen Schutz bieten. In einer ersten Gruppe sind dabei die Kosten zusammenzufassen, die durch die Auswirkung einer direkten, versicherten Gefahr entstehen. Die zweite Gruppe umfasst sekundäre Belastungen, sprich Kosten, die zusätzlich zur eigentlichen Schadensregulierung bei der Beseitigung eines Schadens anfallen können.
Zu den Standardgefahren, die in der Regel mit einer Hausratversicherung abgedeckt werden können, zählen Einbruchdiebstahl, Vandalismus sowie Beeinträchtigungen durch Feuer, Hagel, Sturm und Leitungswasser. Manch eine Versicherung deckt allerdings auch weitere Gefahren ab.
An die sekundären Kosten, die eine Hausratversicherung abdeckt, denken viele Verbraucher zunächst nicht. Dabei können auch diese Leistungen von hoher Bedeutung sein. Eine Hausratversicherung ersetzt in der Regel nicht nur zerstörten und beschädigten Hausrat, sondern sorgt auch dafür, dass der Versicherte sich nicht alleine allen Folgekosten ausgesetzt sieht. So kann eine Hausratversicherung etwa die Kosten übernehmen, die im Zuge von Aufräumarbeiten oder bei einer notwendigen Einlagerung des restlichen Hausrates entstehen. Welche Leistungen eine Hausratversicherung dabei im Detail bietet, muss immer vor Abschluss des Versicherungsvertrages geprüft werden. Ein möglichst umfangreicher Schutz rechtfertigt dabei mitunter zwar höhere Kosten, ob ein maximaler Leistungsumfang aber tatsächlich benötigt wird, liegt im Ermessen des Verbrauchers.
In den folgenden Menüpunkten erhalten Sie weitere Informationen zu den Standardrisiken, die mit einer Hausratversicherung abgedeckt werden können, sowie zu erweiterten Absicherungsoptionen. Auch wird auf die Fragen eingegangen werden, welche Gegenstände überhaupt zum Hausrat zu zählen sind und wie beim Besitz von besonderen Wertgegenständen vorgegangen werden muss.